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World of Eco Fashion kürt brainshirt

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Das erste klimaneutrale Herrenhemd kommt aus Fulda

Anlässlich der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat die Fuldaer A7 Consulting Group GmbH das erste klimaneutrale Herrenhemd der Welt entwickelt und produziert.

Das Hemd trägt den Namen CPH2009, ist komplett aus organischer Baumwolle in Westeuropa hergestellt und ist in den Augen von Matthias Hebeler, Geschäftsführer der A7 Consulting Group, der Beleg, dass es für jeden einzelnen von uns möglich ist, etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Brainshirt – unter dieser Marke stellt die Fuldaer A7 Consulting Group Herrenhemden in Premiumqualität her. Wie es dazu gekommen ist, erzählt Hebeler wie folgt: „Ich war vor zwei Jahren auf dem Flughafen in Amsterdam. Dort habe ich ein Herrenhemd einer bekannten englischen Marke gekauft.

Der Preis war durchaus im oberen Segment angesiedelt, 180 Euro. Aber ich war bereit, diesen Preis zu zahlen. Die Enttäuschung kam erst in dem Moment, als ich das Hemd auspackte und feststellen musste, dass auf dem Herkunftsetikett Made in China steht“.

Die Überlegung, die nun folgte, war einfach. Es müsste doch möglich sein, qualitativ hochwertige Hemden auch in Europa fertigen zu lassen. Nach zwei Jahren intensiver Recherche und Gesprächen mit unzähligen Partnern ist es den Machern von brainshirt nun gelungen, eines der ökologisch reinsten Hemden, das zurzeit auf dem deutschen Markt angeboten wird, zu fertigen.

Die Verwendung von ausschließlich reiner, organischer Baumwolle, eine faire sowie ökologisch einwandfreie Verarbeitung und die kontrollierte Fertigung in Europa. Das sind die Ingredienzen eines Herrenhemdes der Marke brainshirt – oder wie es das Team zusammenfasst, "100% gutes Gewissen". Die Baumwolle kommt aus kontrolliertem US-amerikanischen Anbau. Die Fertigung der Stoffe und Tuche findet in Österreich statt. Die Konfektion wird ebenfalls von einer österreichischen Manufaktur durchgeführt.

Ökologisch korrekt heißt in diesem Zusammenhang allerdings nicht "Öko-Mode". Man darf hier keine ungebleichten, groben Leinenstoffe erwarten. Brainshirt bietet je nach Geschmack zurzeit vier verschiedene Muster in den aktuellen Saisonfarben an, alle in hochwertiger Two Ply Qualität, bei der das Garn aus zwei Fäden gezwirnt wird. Die Varianten sollen ab dem kommenden Frühjahr um zahlreiche Trendmuster erweitert werden.

Mit dem Slogan „where ratio meets fashion“ will brainshirt bewusst machen, dass im Wort Fernostproduktion auch meist alle bekannten Klischees enthalten sind: Der Durchschnittslohn einer Baumwollpflückerin in Indien beträgt 17 Cent pro Tag. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden auf den Baumwollfarmen, gesundheitlich nicht unbedenkliche chemische Substanzen bei der Färbung der Garne, Kinderarbeit bei der Verarbeitung der Stoffe usw., was hierzulande das Prädikat „Qualitätsprodukt“ nicht verdienen würde.

Das geläufige Argument, eine kontrollierte Produktion in Europa sei einfach viel zu teuer, ist nicht standhaft, wie der kalkulierte Preis von 74,90 Euro beweist.

Mit dem Tragen sollen die Käufer nicht nur das gute Gefühl eines unbedenklichen Textils auf der Haut spüren, sondern sich auch gegen Ausbeutung, Kinderarbeit und eine umwelt- und gesundheitsschädliche Produktion aussprechen. Bei brainshirt geht es nicht nur darum, „saubere“ Hemden zu verkaufen, sondern ein Statement zu setzen.

Anlässlich des Klimagipfels hat brainshirt mit dem Modell CPH2009 noch eine weitere Steigerung der konsequenten Umweltorientierung der Produkte vorgenommen. CPH2009 ist CO2 neutral, was bedeutet, die Emissionen, die bei der Herstellung des Hemdes entstehen, sind durch Ausgleichsmaßnahmen bereits von Anfang an kompensiert worden: „Wir haben den Vorteil, dass wir durch unsere stringente Produktionskette, ohnehin sehr geringe CO2 Emissionen aufweisen. Diese liegen mit 17 kg CO2 je Hemd etwa bei 20 Prozent der herkömmlichen Produktion.

Dementsprechend fällt es uns auch leichter, diese durch Investitionen in regenerative Energieprojekte, wie etwa Windanlagen in der Türkei, zu neutralisieren“, so Hebeler. Allerdings ist dies in Augen vom Geschäftsführer nur ein Zwischenschritt: „Wir werden im kommenden halben Jahr damit beginnen, im regionalen osthessischen Raum mit Aufforstungsprojekten vor Ort für eine CO2 Verminderung zu sorgen“.

Sie wollen kein Konfektionshemd? Brainshirts gibt es auch als Maßanfertigung. Das gute Gefühl in perfekter Passform.

 

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